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Häufige Fragen

Der Familienraum ist ein Raum, in dem Familien innehalten, Neues ausprobieren und Wege entdecken können, die im Alltag tragen.

Wissenswertes zur Multifamilientherapie

Müssen wir vor anderen Familien über alles sprechen?

Nein.

Sie entscheiden jederzeit selbst, was Sie teilen möchten.
Niemand wird gedrängt, etwas zu erzählen.

Oft entsteht Vertrauen Schritt für Schritt.
Und vieles entwickelt sich ganz von allein.

Was ist, wenn mein Kind nicht mitmachen möchte?

Auch das kommt vor.

Kinder dürfen sich vorsichtig annähern, beobachten oder Pausen machen. Es gibt unterschiedliche Formen der Beteiligung.

Erfahrungsgemäß finden viele Kinder ihren eigenen Zugang – in ihrem Tempo.

Werden wir dort bewertet oder beurteilt?

Nein.

Im Familienraum geht es nicht darum, richtig oder falsch zu bewerten.
Unterschiedliche Sichtweisen sind willkommen. Oft entsteht gerade aus diesen verschiedenen Perspektiven etwas Hilfreiches.

Was, wenn wir merken, dass es nicht zu uns passt?

Dann ist das in Ordnung und wir versuchen eine Lösung zu finden. Im ersten Kennenlerngespräch erklären wir, Ihnen  wie man für sich als Familie herausfinden kann, z.B. bei einem ersten Eltern- oder Familienseminar, ob es passen könnte. Das Familienseminar dient dazu, gemeinsam auszuprobieren, wie es funktionieren könnte und ob das Angebot für Ihre Familie passend ist.

Sind wir die Einzigen mit solchen Problemen?

Diese Sorge haben viele Familien.

Im Familienraum erleben viele zum ersten Mal: Andere kennen ähnliche Situationen. Das wird oft als entlastend und stärkend erlebt.

Wie läuft ein Treffen ab?

Die Treffen dauern etwa drei - vier Stunden.

Es gibt:

  • gemeinsame Runden
  • Übungen
  • Austausch zwischen Eltern und Kindern
  • kleinere Gruppenphasen

Die Treffen sind klar strukturiert und werden von Fachkräften begleitet.

Wie viele Familien nehmen teil?

In der Regel treffen sich drei bis fünf Familien.

Das ermöglicht:

  • Austausch
  • gleichzeitig eine persönliche Atmosphäre

Wie finanziert sich die Teilnahme?

Es gibt unterschiedliche Finanzierungsmodelle:

  • Jugendamt bezahlt die MFT (vor allem bei Pflegefamilien)
  • Eine erwachsene Person läuft über die Krankenversicherung und bringt die Familienmitglieder dadurch mit.
  • Selbstzahler

Gerne klären wir im Gespräch, wie das in Ihrem Fall aussehen kann.

© 2026 Thomas Clever und Tanja Theimann